Pressemitteilung: Bündnis für sozialen Zusammenhalt in Stadt und Kreis Offenbach gegründet

Pressemitteilung: Bündnis für sozialen Zusammenhalt in Stadt und Kreis Offenbach gegründet

3. Dezember 2025 Uncategorized 1

Gemeinsam gegen Sozialabbau – für starke Kommunen, bezahlbares Wohnen, gute Arbeit und Teilhabe für alle

Zahlreiche Träger der freien Wohlfahrtspflege, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Migrant*innen-Selbstorganisationen sowie Umwelt- und Sozialverbände haben am 17.09.2025 das „Bündnis für sozialen Zusammenhalt in Stadt und Kreis Offenbach“ gegründet. Das zivilgesellschaftliche, überparteiliche Netzwerk wendet sich gegen Kürzungen im Sozialbereich und wirbt für Investitionen in soziale Sicherheit, Bildung, Gesundheit und eine solide, bedarfsgerechte Finanzierung der Kommunen.

„Sozialabbau ist teuer – sozialer Zusammenhalt ist die Voraussetzung für eine demokratische, sichere und lebenswerte Region. Wir stehen gemeinsam dafür ein, dass soziale Infrastruktur keine ‚freiwillige Leistung‘ ist, sondern Daseinsvorsorge,“ sagt Sven Malsy; Sprecher des Bündnisses und Regionalgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

„Unser Bündnis ist offen für alle zivilgesellschaftlichen Organisationen, die an einer solidarischen Stadt- und Kreisentwicklung mitarbeiten wollen. Wir setzen auf Dialog mit Politik und Verwaltung – und wir machen Druck, wenn Grundpfeiler sozialer Gerechtigkeit wanken,“ betont Lisa Hofmann; Gewerkschaftssekretärin DGB Region Südosthessen; Sprecherin des Bündnis.

Beschlossene Leitlinien des Bündnisses

  • Soziale Infrastruktur sichern und ausbauen: Keine Kürzungen bei Beratung, Pflege, Wohnen, Teilhabe und Unterstützung für Bedürftige.
  • Bezahlbarer Wohnraum: Gegen Verdrängung und Wohnungslosigkeit.
  • Gute Arbeit & faire Löhne: Tarifbindung, gute Arbeitsbedingungen, Fachkräftesicherung.
  • Gleichberechtigung & Teilhabe: Keine Benachteiligung wegen Herkunft, Alter, Geschlecht, Behinderung oder sozialer Lage.
  • Gesundheitsversorgung für alle: Zugang zu guter medizinischer und pflegerischer Versorgung unabhängig vom Einkommen.
  • Jugend stärken: Förderung junger Menschen als zentraler Bestandteil gesellschaftlicher Resilienz.
  • Klimagerechte Sozialpolitik: Nachhaltigkeit sozial ausgewogen gestalten.
  • Zivilgesellschaft & Ehrenamt stärken: Verlässliche Förderung von Vereinen, Verbänden und Initiativen.
  • Kommunen solide finanzieren: Bedarfsorientierte, planbare Mittel statt Kürzungsrunden.

Das Bündnis arbeitet überparteilich; Parteien sind keine Mitglieder. Geplant sind Gespräche mit den Entscheidungsträgerinnen in Stadt und Kreis sowie auf Landes- und Bundesebene, gemeinsame öffentliche Aktionen und Informationsangebote. Zur kommenden Kommunalwahl im März 2026 plant das Bündnis gemeinsame Wahlprüfsteine zu erarbeiten und zu veröffentlichen.

Anette Bacher, Bereichsleitung Caritas freut sich, dass so viele verschiedene Organisationen, von Wohlfahrts- und Sozialverbänden über Gewerkschaften und Religionsgemeinschaften bis hin zu Umweltverbänden sich beim Thema Sozialabbau vereinen und mit gemeinsamer, verstärkter Stimme dagegen Stellung beziehen. Gut wäre es, würden sich weitere anschließen.

Zur Gründung fasst das Bündnis 15 Mitgliedsorganisationen aus Stadt und Kreis Offenbach.

Organisationen aus Stadt und Kreis Offenbach, die die Gründungserklärung unterstützen, können dem Bündnis beitreten.

Kontakt:
Bündnis für sozialen Zusammenhalt in Stadt und Kreis Offenbach

c/o Der Paritätische RG Offenbach

Berliner Straße 219; 63067 Offenbach

offenbach@paritaet-hessen.org

Eine Antwort

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